Seit 2020 ist die Technische Sicherheitseinrichtung (TSE) für Kassensysteme in Deutschland Pflicht. 2026 stehen Änderungen an — wer jetzt keine konforme Kasse hat, riskiert bei der nächsten Kassennachschau Probleme. Hier ist, was du wissen musst.
Was die TSE ist — kurz erklärt
Die TSE ist eine vom BSI zertifizierte Einrichtung, die jeden Kassenvorgang unveränderbar signiert. Das Finanzamt kann bei einer Nachschau prüfen, ob Umsätze lückenlos aufgezeichnet wurden — Manipulation ist damit ausgeschlossen. Pflicht ist die TSE seit dem 1. Januar 2020, mit einer Übergangsfrist bis Ende 2022.
Was sich 2026 ändert
Die Bundesregierung hat angekündigt, die Zertifizierungsdauer einzelner TSE-Module zu begrenzen. Ältere TSE-Geräte, die vor 2021 in Betrieb genommen wurden, laufen teilweise aus — und müssen getauscht werden.
- Zertifizierungen älterer TSE-Module laufen stufenweise aus
- Verschärfte Aufzeichnungspflicht für elektronische Belege
- Neue Meldepflicht bei Kassensystemwechsel (§ 146a AO)
Was du jetzt tun solltest
- Prüfe das Zertifizierungsdatum deiner TSE (steht auf der Kassenrechnung und im Gerätepass)
- Meldung an das Finanzamt bei Neuanschaffung — die Frist beträgt nur einen Monat
- Lass dir von deinem Anbieter bestätigen, dass dein System die aktuellen BSI-Anforderungen erfüllt
Wir sehen in der Praxis viele Kassen aus 2020/2021, deren TSE-Modul bald ausläuft. Wer jetzt handelt, hat Ruhe bis mindestens 2030.
— Darian, ByteServ
So hilft ByteServ
Alle Kassensysteme von ByteServ sind TSE-konform nach aktuellem Stand zertifiziert — und wir tauschen TSE-Module, wenn sie auslaufen, ohne Kassenausfall. Bei Fragen zur TSE-Pflicht oder zum Umstieg melde dich — wir beraten kostenlos.